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Schönwappenweg

Kurfürstenstein Des Rennsteigs schönste wappengeschmückte Grenzsteine findet man auf bayerischem Gebiet, zwischen Steinbach am Wald und Brennersgrün, auf einer Teilstrecke von etwa einem Kilometer. Die Gründer des Rennsteigvereins, Ludwig Hertel und Johannes Bühring, verliehen diesem Stück des Rennsteigs deshalb den Namen „Schönwappenweg".

Warum so viele Grenzsteine? Als Weg auf dem Höhenkamm des Gebirges ließ sich der Rennsteig (der ohnehin für lange Strecken Grenze von Dialekten und Brauchtum war) recht praktisch als Trennlinie zwischen Hoheitsgebieten vereinbaren, und so findet man den Namen „Rynnestig" zuerst in mittelalterlichen Urkunden als Grenzbezeichnung. Wohlgemerkt: Rennsteig bedeutet „schneller Verbindungsweg", er war also Verkehrsverbindung, bevor er als Grenzlinie genannt wurde.

Ursprünglich machte sich niemand die Mühe, metergenaue Grenzen abzustecken. Als das Gebirge noch wenig bevölkert war und wirtschaftlich kaum eine Rolle spielte, also im Mittelalter, wurden höchstens in großen Abständen auffällige Bäume mit bestimmten Einkerbungen versehen („Lachen"), das genügte. Später aber kam es zu Grenzstreitigkeiten wegen Schürfrechten, Jagdrechten, Holz- und Weiderechten, und man musste die Grenzen unverrückbar festlegen - wie schnell war so ein Grenzbaum verschwunden. Inzwischen waren aus mittelalterlichen Grundherren Gebietsfürsten geworden, die ihre Territorien streng verwalteten und ihre Macht auch nach außen demonstrieren wollten. So wurden die Grenzen „versteint", also im Beisein von Vertretern der benachbarten Fürsten mit fortlaufend nummerierten behauenen Grenzsteinen bestückt. Wenn den Fürsten danach war und Geld in der Kasse, ließen sie ihre Wappen eingravieren, meist eher schlicht, manchmal recht aufwändig, und am aufwändigsten hier, am Schönwappenweg.

Man betritt, von Steinbach am Wald kommend, am Wanderparkplatz auf der Lauenhainer Höhe den Wald, an der Straße nach Lehesten, gegenüber der großen Windkraftanlage. Nach wenigen hundert Schritten zweigt vom Rennsteig ein Weg nach links ab, er führt uns zu einem Teil des Schönwappenwegs, der streng genommen nicht zum Rennsteig gehört, aber sehenswert und kaum ein Umweg ist.

 

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Tipp


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Mehr über die Wappensteine erfahren Sie über den mobilen Reiseführer TOMIS. Über Ihr Handy können Sie die Beschreibungen direkt vor Ort abrufen oder auf der TOMIS-Homepage anhören.

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